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Tipps für die Stille Zeit mit Gott

Matthäus 6,25.33
25: „Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?“
33: „Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“

- Iss die geistliche Nahrung

Gott erschuf den Menschen vom Staub der Erde und hauchte ihm den Atem des Lebens ein. So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen. Als Menschen haben wir einen sterblichen Körper, aber wir haben auch einen Geist in uns, der ewig ist. Damit der Mensch wirklich ein wahres Leben führen kann, müssen wir nicht nur unseren physischen Körper ernähren, sondern uns auch um unser geistliches Leben kümmern. Genauso wie unser Köper ohne Nahrung stirbt, wird auch unser Geist schwach und stirbt schliesslich, wenn er nicht richtig ernährt wird.

Jesus sagt in Matthäus 4,4, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von jedem Wort, das vom Mund Gottes kommt. Das Wort Gottes gibt unserem Geist Leben. Wir müssen genauso nach dem Wort hungern, wie unser Körper die tägliche Nahrung begehrt und unseren Geist richtig durch die Lehren der Heiligen Schrift ernähren. Wenn wir das Wort hören, ist es wichtig, dass wir die Haltung haben, uns danach zu sehnen, es zu hören.

- Tipps für das Bibelstudium

Wunderbare Dinge passieren, wenn die Gläubigen lernen, still zu sitzen, zu hören und über das Wort zu meditieren. Die Bibel ist „Gottes Liebesbrief“ an dich. Entspanne dich und lass Ihn durch das Wort sprechen. So wie der Psalmist sagt: „Öffne Öffne meine Augen, damit ich schaue die Wunder aus deinem Gesetz.“ (Psalm 119,18)

Die folgenden Punkte können hilfreich sein, wenn du das Beste aus deiner Zeit gewinnen möchtest, während du über Gottes Wort meditierst.

1. Bereite dein Herz vor wie bei einem Fürbittegebet (z.B. bekenne Sünde, ergreife Autorität über den Feind und anerkenne deine Abhängigkeit vom Heiligen Geist, um Einsicht zu gewinnen.)
2. Frage den Herrn, wo in der Bibel Er möchte, dass du die Meditation beginnst. Richte deine Aufmerksamkeit auf einen oder zwei Verse oder lies ein ganzes Kapitel.
3. Lies jeden Vers langsam Wort für Wort.
4. Sinne über jedes Wort aufmerksam nach (man kann das mit dem Wiederkauen der Kühe vergleichen). Versuche, jedes Wort und jeden Satz völlig zu verdauen.
5. Bleib sensibel gegenüber dem Heiligen Geist für neue Einsichten.
6. Wende die Verse in deinem Leben an und reagiere so, wie der Herr es wünscht

Folgendes könnte das Resultat deiner Meditation sein:

1. Eine grössere Sehnsucht nach Gott
2. Die Überzeugung der Sünde
3. Lobpreis und Dank
4. Fürbitte für andere
5. Weiteres Studieren
6. Spezifische Anwendung des Gelernten

- Bewahre die korrekte Haltung des Glaubens

Die Meditation ist niemals eine wahre Meditation, wenn sie nicht eine Antwort auf Gott hervorbringt. Deine Haltung sollte die eines Kindes sein, das total vom Heiligen Geist und nicht von der eigenen Intelligenz abhängt, um frische Einsichten zu erhalten. Deine Antwort sollte fortlaufender Gehorsam und Unterwerfung gegenüber den neuen Wahrheiten und Einsichten sein, die du bekommen hast. Gott ist immer zuverlässig und gibt mehr Gnade, je mehr wir Ihn kennen lernen. Er freut sich, wenn wir auf Ihn warten.

Bitte um neues Verständnis von Gottes Wort, während du meditierst, und erwarte, es auch zu bekommen. Zu oft erwarten wir nicht und deswegen können wir nicht richtig bekommen.

Die Meditation ist ein Schlüssel zu geistlichem Wohlbefinden und Fruchtbarkeit, so wie es in Josua 1,8 ausgedrückt wird: „Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben.“ Das ist kein Versprechen von materiellem Überfluss, sondern ein reiches Versprechen der Erfüllung und des geistlichen Erfolgs, was bedeutet, dass wir Gott näher kommen.

Beachte ein anderes Versprechen: „Sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.“ (Psalm 1,2-3)

Viele, die die Wichtigkeit der Meditation sehen, beginnen enthusiastisch, aber hören auf, bevor es wirklich eine geistliche Gewohnheit wird. Es ist etwas, was Disziplin erfordert. Du kannst dich von Folgendem herausfordern lassen:

„Je mehr ich in der Meditation des Wortes vorwärts strebe, umso mehr werde ich Gott Selbst sehen.“

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